Ex-Finanzminister Eichel will höhere Pension und klagt

Wie die Bild Zeitung berichtet, reicht dem ehemaligen Bundesfinanzminister Hans Eichel von der SPD seine Pension in Höhe von 8200.- Euro nicht aus. Er will auch noch für frühere Beamtentätigkeiten wie Oberbürgermeister und kurzzeitig Ministerpräsident eine um 6350.- Euro höhere Pension. Nun muß das Bundesverwaltungsgericht entscheiden, ob diese zusätzlichen Pensionsansprüche gerechtfertigt sind, da er nach derzeitigem Bundesrecht seine Pension als Minister bekommt und nicht zusätzlich dazu auch noch die anderen Pensionen.
Der Anwalt von Herrn Eichel sieht in den gewollten 14550.- Euro monatlich keine Bereicherung, da Vorstandschefs von großen Unternehmen deutlich mehr bekommen würden. Allerdings liegt dort auch eine ganz andere Verantwortung.
Herr Eichel war seinerzeit ein Befürworter für den Beitritt Griechenlands und hat auf dessen Aufnahme gedrängt.

Einen wie auch immer gearteten Moralkonflikt scheint Herrn Eichel komplett fremd zu sein. Die Klage zeigt deutlich, wie die Einstellung unseren Ex-Finanzminister geprägt ist.

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One Response to “Ex-Finanzminister Eichel will höhere Pension und klagt”

  1. Hivi sagt:

    Update von Hivi: Inzwischen wurde die Klage erst einmal abgelehnt und der Richter erklärte, dass er die derzeitige Pension für angemessen hält.
    Herr Eichel kann jedoch für die Zeit als Oberbürgermeister der Stadt Kassel eventuell noch Ansprüche geltend machen, da dort die Bezüge über seinen derzeitigen liegen.
    Wir sehen, wie es um Moral und Anstand in Deutschland steht.
    Das hat nichts damit zu tun, dass es sein Recht ist, zu klagen, sondern dass er den Hals nicht voll genug bekommt und für Teilbeschäftigungen solch hohe Ansprüche hat.

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